Was ist RFID?

RFID ist ein englisches Akronym und steht für radio frequency identification. Automatische Identifizierung von Gegenständen und Lebewesen ist so mittels elektromagnetischer Wellen möglich.

Für Unternehmen bedeutet dies einen gemeinsamen Standard für die Identifikation von Artikeln und Inventar. Die Verfolgung von Prozessen und fortwährende Ermittlung der Zuständigkeiten gewährleistet so eine einheitliche Kommunikation entlang der Wertschöpfungskette. So können z.B. Veränderungen im Warenbestand oder Inventar sekundengenau und ohne manuelle Eingriffe erfasst werden.

Ein funktionierendes RFID-System besteht aus Transpondern (Tags), Lesegeräten (Antennen) und einer Software zur Erkennung der übermittelten Daten. Diese Software hat eine Schnittstelle zu bereits eingesetzten Programmen im Unternehmen.

 

 

Welche unterschiedlichen Transponderarten gibt es?

Im ersten Schritt unterscheidet man nach der Energieversorgung zwischen aktiven und passiven Transpondern.

  • Passive Transponder beziehen ihre Energie aus dem Feld der Schreib- und Leseeinheit und haben keine eigene Stromversorgung.
    Diese Art kommt in der Getränkeindustrie im Bereich RFID zum Einsatz.
  • Aktive Transponder haben eine eigene Energieversorgung und können so auch eigene Signale senden. Diese werden z.B. im Bereich Flugzeuge oder Satelliten verwendet.

 

Als weiteres Unterscheidungsmerkmal wird die Frequenzstärke der RFID-Tags differenziert

  • Low Frequenzy Transponder (LF) senden mit 125kHz und sind z.B. im Einsatz als Zutrittskontrollen oder im Bereich der Tieridentifikation.
  • Mit 13,56 MHz senden die High Frequenzy-Tags (HF). Dies sind meist Karten oder Etiketten und haben eine Lesereichweite von bis zu 70cm.
  • Ultra High Frequenzy Chips übertragen mit 869 MHz. So können Paletten im Pulk oder auch in der Nähe von Metallumgebungen, wie z.B. bei Edelstahlfässern, gelesen werden. 

 

Der Bauart von Transpondern sind heutzutage keine Grenzen mehr gesetzt. Je nach Einsatzgebiet und Umgebung kommen Transponder aus Metall, Plastik oder Glas zum Einsatz.

 

 

 

Welche Vorteile bringt ein solches System in der Getränkebranche mit sich?

  • Leergutmanagement betreiben
  • Chargenrückverfolgung gewährleistet
  • aktuelle Umlaufstatistiken
  • Transparenz im Supply Network schaffen
  • Inventur auf Knopfdruck möglich
  • Wirkungsgrad erhöhen
  • Reklamationen senken